Wappen

1480 erhielt Burgebrach Wappen und Siegel. Bis jetzt hatte der Ort sieben Wappen- und Siegelausführungen. Das jetzige Wappen stammt aus dem Jahre 1936. Das Wappen zeigt eine weiße Burg auf rotem Grund, zwei Türme mit Zinnen, unten mit einem Bachlauf und Wiesen.

Burgebrach war einst, mit Ausnahme der im Ort ansässigen Juden, ein katholisch geprägter Ort. Ort. In den 20er Jahren siedelten sich hier zwei Handwerkerfamilien an. Sie kamen aus Nürnberg und sie waren protestantisch. Es waren dies die Familie Heinrich Heider mit einem Elektrofachgeschäft und die Familie. Hans Leitmeier. Letzterer war Feinmechaniker, er verkaufte Fahrräder, Motorräder und reparierte sie auch. Beide waren im Nebengebäude der Familie, Limonaden Bayer, eingemietet. Hans Leitmeier betrieb auch eine Esso Tankstelle.

Bereits 1154 wurde Burgebrach erstmals als Urpfarrei benannt. Gegen Ende des 30jährigen Krieges zählte diese große Pfarrei noch 42 Orte. Das flächenmäßige Gebiet der Pfarrei Burgebrach war in etwa vergleichbar mit dem heutigen Dekanat Burgebrach. Diese große Urpfarrei war dem Kloster Ebrach untergeordnet. Erst nach der Säkularisation (1803) um 1808 kam Burgebrach schließlich auch kirchlich nach Bamberg. Burgebrach hatte zwei Kapläne. 1918, als Ampferbach zur Kuratie erhoben wurde, also seine Selbständigkeit erhielt, kam die zweite „Kaplanei” von Burgebrach nach Ampferbach. Dies war am 1. Januar 1918.